
Warum Yogatherapie
Yoga, das dich dort abholt, wo du gerade bist.
Unser Körper verändert sich. Mit den Jahren, nach einer Krankheit oder einem Unfall, in Zeiten von Stress oder wenn sich das Leben neu sortiert.
Vielleicht spürst du Schmerzen oder Verspannungen. Vielleicht bist du erschöpft, schläfst schlecht oder hast das Gefühl, dass dein Körper nicht mehr so funktioniert wie früher. Vielleicht möchtest du nach einer Pause wieder Bewegung finden oder deine bestehende Yogapraxis individueller gestalten.
Yogatherapie bedeutet für mich: nicht gegen den Körper zu arbeiten, sondern mit ihm.
Ich begleite vor allem Menschen ab etwa 40 dabei, ihren Körper wieder bewusster wahrzunehmen, Vertrauen in die eigene Beweglichkeit zu entwickeln und Yoga so zu nutzen, dass es zu ihrer aktuellen Lebenssituation passt.
Yoga ist mehr als Körperarbeit
Für mich endet Yoga nicht bei der Körperhaltung.
Die Asanas sind ein wichtiger Teil der Praxis – aber Yoga umfasst viel mehr:
Atem, Meditation, Achtsamkeit, innere Haltung und die Frage, wie wir mit uns selbst und mit dem Leben umgehen.
Die Yoga-Philosophie begleitet deshalb auch meine therapeutische Arbeit.
Denn manchmal geht es nicht nur darum, dass der Rücken weniger schmerzt.
Es geht auch um Fragen wie:
Wie gehe ich mit dem um, was gerade ist?
Wo mache ich mir selbst Druck?
Was darf ich loslassen?
Was brauche ich wirklich?
Und wie kann ich lernen, meinen Körper wieder als Partner und nicht als Gegner zu erleben?
Hier wird Yoga zu etwas, das weit über die Matte hinauswirkt.
Viveka – die Kraft der Unterscheidung
Ein Begriff aus der Yoga-Philosophie, der mich in meiner Arbeit besonders begleitet, ist Viveka – die Unterscheidungskraft.
Zu erkennen, was mir guttut und was nicht.
Zu unterscheiden zwischen dem, was ich verändern kann, und dem, was ich annehmen muss. Zwischen einem alten Muster und dem, was ich heute wirklich brauche.
Gerade in der Lebensmitte kann diese Fähigkeit unglaublich wertvoll werden.
Der Körper verändert sich. Prioritäten verändern sich. Manche Dinge, die früher funktioniert haben, funktionieren nicht mehr.
Yoga kann uns dabei unterstützen, genauer hinzuschauen.
Nicht alles muss bleiben, nur weil es einmal zu uns gehört hat.
Individuell statt nach Schema
Eine Yogastunde für eine Gruppe kann nicht auf jeden Menschen gleich gut passen.
In einer Einzelstunde nehmen wir uns deshalb Zeit für dich und dein Anliegen. Wir schauen gemeinsam, was gerade da ist, was dir guttut und wo du Unterstützung brauchst.
Daraus entsteht eine individuelle Praxis, die zu deinem Körper, deinem Nervensystem und deinem Alltag passt.
Je nach Situation können verschiedene Elemente zusammenkommen:
-
achtsame und angepasste Körperübungen
-
Beweglichkeit und Kräftigung
-
Atemübungen und Pranayama
-
Entspannung und Regeneration
-
Meditation und Achtsamkeit
-
Übungen zur Unterstützung der Regulation des Nervensystems
-
Elemente aus der Yoga-Philosophie
-
eine einfache Praxis für deinen Alltag
Du musst dabei weder beweglich noch erfahren sein. Yoga beginnt dort, wo du gerade bist.
Körper, Atem, Geist und Lebenssituation
Yogatherapie betrachtet den Menschen nicht nur als Körper.
Wir schauen auch darauf, wie du atmest, wie du mit Belastung umgehst, welche Gedanken und Gewohnheiten dich begleiten und was gerade in deinem Leben passiert.
Denn all das steht miteinander in Verbindung.
Manchmal braucht der Körper Bewegung.
Manchmal braucht er Ruhe.
Manchmal braucht es einen anderen Atem.
Und manchmal braucht es vor allem die Möglichkeit, die eigene Situation aus einer anderen Perspektive zu betrachten.
Yoga gibt uns dafür Werkzeuge.
Wenn sich etwas verändert
Gerade ab 40 erleben viele Menschen, dass der Körper andere Bedürfnisse bekommt.
Was früher problemlos möglich war, fühlt sich plötzlich anders an. Stress wird vielleicht stärker spürbar, die Regeneration dauert länger, Schlaf und Energie verändern sich oder Beschwerden tauchen auf, die vorher keine Rolle gespielt haben.
Auch Lebensphasen wie die Wechseljahre können körperlich und emotional vieles verändern.
Yoga kann hier einen Raum schaffen, in dem du wieder genauer wahrnimmst, was dein Körper braucht – und lernst, entsprechend darauf zu reagieren.
Nicht höher, weiter, stärker. Sondern bewusster.
Yogatherapie kann dich unterstützen bei
-
Rücken- und Nackenbeschwerden
-
Verspannungen und Bewegungseinschränkungen
-
Stress und hoher Belastung
-
dem Wunsch nach mehr Ruhe und Regulation
-
Erschöpfung und eingeschränkter Regeneration
-
Veränderungen in der Lebensmitte
-
nach Krankheit oder Unfall, in Absprache mit den behandelnden Fachpersonen
-
dem Wiedereinstieg in Bewegung nach einer längeren Pause
-
der individuellen Vertiefung deiner Yogapraxis
Dabei geht es nicht darum, Beschwerden einfach „wegzuüben“.
Es geht darum, deinen Körper besser zu verstehen und einen Umgang mit ihm zu entwickeln, der dich im Alltag unterstützt.
Yoga bei Krebs
Ein besonderer Teil meiner Arbeit ist die Begleitung von Menschen mit und nach einer Krebserkrankung.
Yoga kann während und nach einer Krebsbehandlung eine unterstützende Rolle spielen – beispielsweise im Umgang mit Stress, Anspannung, Erschöpfung und den körperlichen Veränderungen während dieser besonderen Lebensphase.
Meine Ausbildung zur Yogalehrerin- Therapeutin- & Krebstrainerin und meine Erfahrung in der Begleitung von Menschen mit Krebs fliessen in diese Arbeit ein.
Dabei steht nicht die Leistung im Vordergrund, sondern Sicherheit, Achtsamkeit und das, was dir gerade guttut.
Yoga ersetzt keine medizinische Behandlung, sondern kann eine ergänzende Begleitung sein.
Wie läuft eine Einzelstunde ab?
Wir sprechen miteinander
Zu Beginn schauen wir, was dich zu mir führt, wie es dir gerade geht und was du dir von der Begleitung wünschst.
Wir schauen auf den ganzen Menschen Körper, Atem, Nervensystem, Gedanken, Gewohnheiten und Lebenssituation dürfen dabei Raum bekommen.
Wir entwickeln deine Praxis
Aus dem, was wir gemeinsam wahrnehmen, entsteht eine individuelle Yogapraxis.
Du bekommst Übungen, die du – wenn du möchtest – auch zu Hause weiterführen kannst. Wir passen sie an. Dein Körper ist nicht jeden Tag gleich. Deshalb darf sich auch deine Praxis verändern.
Du musst nicht erst Yoga können.
Du musst weder gelenkig sein noch Erfahrung mit Yoga haben.
Vielleicht hast du jahrelang Yoga gemacht. Vielleicht hast du gerade erst begonnen. Vielleicht bist du nach einer Krankheit oder Verletzung vorsichtig geworden.
Wir beginnen dort, wo du bist.
Und manchmal bedeutet Yoga nicht, mehr zu tun.
Manchmal bedeutet es, weniger zu tun – aber bewusster.
Vereinbare einfach einen Termin mit mir
