YOTREE – Ein Jahresabschluss zwischen Dankbarkeit, Wandel und Neubeginn
- Catherine

- 29. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Wenn das Jahr sich seinem Ende zuneigt, wird es stiller. Die Tage sind kurz, die Nächte lang, und etwas in uns beginnt ebenfalls, langsamer zu werden. Es ist die Zeit der Rückschau, der leisen Fragen – und manchmal auch der sanften Antworten.
Bei YOTREE darf genau das Raum haben. YOTREE – das bin ich, Catherine. Ein Ort, an dem ich mit grosser Dankbarkeit Yoga unterrichte und eine Schule wachsen durfte, auf die ich wirklich stolz bin. Nicht, weil sie perfekt ist, sondern weil sie lebt. Weil Menschen hier ankommen, atmen, sich spüren dürfen.
Zum Jahresabschluss fragen wir uns oft: Was bedeutet eigentlich dieser Übergang? Ist es Silvester, das alte Jahr verabschiedet? Oder ist es die Wintersonnenwende, wenn das Licht langsam zurückkehrt?
Unsere Vorfahren kannten diese Zwischenzeiten sehr gut. Die Rauhnächte – die Tage „zwischen den Jahren“ – galten als zeitlos. Eine Phase des Rückzugs, des Räucherns, des Träumens, des Innehaltens. Nicht, um Pläne zu schmieden, sondern um zuzuhören. Nach innen reisen.
Und vielleicht ist genau das auch heute noch gültig.
Was ist richtig?Was ist falsch?
Vielleicht gibt es darauf keine allgemeine Antwort. Vielleicht dürfen wir aufhören, den Übergang richtig feiern zu wollen – und stattdessen ehrlich.
Vielleicht würde es reichen, wenn wir uns erlauben, still zu werden. Uns zurückzuziehen. In uns hineinzuspüren.
Dankbarkeit heisst nicht, alles schönzureden. Sie heisst anzuerkennen, was war – auch das Unbequeme. Veränderung muss nicht laut sein. Oft beginnt sie leise, lange bevor wir sie benennen können. Und Wachstum zeigt sich nicht nur im Tun, sondern auch im Pausieren, im Sammeln von Kraft.
Yoga lehrt uns genau das: präsent zu sein im Moment. Nicht schon im nächsten Jahr, nicht in den nächsten Zielen. Sondern hier. Jetzt. Atmend.
YOTREE steht für diesen Raum zwischen den Zeiten. Für das bewusste Innehalten. Für Übergänge, die nicht bewertet, sondern gewürdigt werden – egal, ob du sie an der Wintersonnenwende spürst, in den Rauhnächten oder in der Silvesternacht.
Vielleicht ist der schönste Jahresabschluss kein Feuerwerk. Sondern ein stilles Ankommen. Ein Dankeschön an dich selbst. Und ein sanftes Vertrauen in das, was wachsen will.
Wenn der Geist still wird, erinnern wir uns daran, wer wir wirklich sind.
Eure Catherine von Herzen





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